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Mini-monographie 150S - Italienischer/Englischer Cod: 920000852


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Spannende Monographie eines glorreichen Rennwagens aus dem Hause des Dreizacks auf 16 Seiten mit historischen Aufnahmen und exklusiven Beiträgen.

Der 150S markierte in der 1,5-Liter-Rennwagenklasse das Comeback des Vierzylindermotors. Er war durch eine sehr einfache Wartung gekennzeichnet, die vom Privatfahrer selbst vorgenommen werden konnte. Es handelte sich um ein kurzhubig ausgelegtes Triebwerk mit einem Drehzahlmaximum von 7.500 Touren und einer Höchstleistung von 140 PS. Bei einigen Exemplaren wurde das Vierganggetriebe durch eine Fünfgangschaltung ersetzt. Der neue Rohrrahmen wies einen äußerst kurzen Radstand auf und wurde von anfänglich 2.150 mm später auf 2.250 mm verlängert. Hersteller der Karosserie waren Celestino Fiandri und Medardo Fantuzzi.

Die Projektentwicklung des Automobils, dessen Vater Vittorio Bellentani war, wurde später Giulio Alfieri anvertraut, der einige anfängliche Probleme in Verbindung mit der Straßenlage und dem Handling sowie mit den Differenzialgehäusen, an denen es zu Rissen gekommen war, lösen musste. Diese Anlaufschwierigkeiten wurden jedoch rasch überwunden und im August 1955 gewann Jean Behra die 500 km auf dem Nürburgring, wo er eine kriegerische Schar von ganzen 13 Porsche hinter sich ließ.

Von den 25 produzierten Exemplaren wurden viele in der Folge mit einem 200S-Motor ausgestattet, so dass sie in der Zweiliterklasse antreten konnten. Zu den ersten Käufern dieses Automobils zählten der Argentinier Alejandro de Tomaso und die Amerikanerin Isabelle Haskell, seine künftige Ehefrau. 1961 kam in der Formel 1 ein 150S-Motor für den Engländer Emeryson zum Einsatz. Vom 150S wurde eine Gran Turismo-Variante hergestellt, die in Produktion gehen sollte, von diesem Projekt wurde allerdings zugunsten des größeren 3500 GT Abstand genommen.

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